Das 1990 von Wolfgang Güttler gegründete Kontrabassensemble "The Geatles" ist durch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte mittlerweile auch einem breiteren Publikum bekannt. Es sind jedoch die Live-Auftritte, die erst die ganze Klangfülle, Intensität und Spontaneität dieses nicht nur optisch außergewöhnli- chen Ensembles vermitteln. Vorgeschichte: Die Idee, einen solchen Klangkörper zu gründen, hat ihre Wurzeln in der Geschichte des Berliner Philharmonischen Orchesters. In den 30er Jahren fanden sich dort 4 Kontrabassisten für einige Auftritte als Kontrabassquartett zusammen, später dann die 12 Cellisten des Orchesters, sowie für kürzere Zeit ein Kontrabaß-Oktett, in dem auch Wolfgang Güttler als damaliges Mitglied des Orchesters mitwirkte.

Der Werdegang in Stichworten:

1990 Gründung, erste Auftritte unter dem Namen "K.u.K. Kontrabass-Ensemble” 1991 Ausweitung des Repertoires und der Konzerttätigkeit unter dem neuen Namen "The Geatles".

1992 Erste Livemitschnitte des SWF in Funk und Fernsehen.

1993 Weltweit erste philharmonische Kontrabassnacht in der Kölner Philharmo- nie mit John Clayton u.a.. Konzert in Kopenhagen. Auftritt bei der IGA in Stuttgart. Konzertmitschnitt im Gebäude des SWF Freiburg

1994 Der erster Auftritt in Frankreich beim "Pablo-Casals- Festival" in Prades.

1995 Erste konzertante Teilnahme am Oberstdorfer Musiksommer.

1996 Radio und Fernsehmitschnitt des 2. Konzertes beim Festival "Pablo- Casals". Bundesweite Ausstrahlung der vom SWF produzierten Fernsehreportage über Wolfgang Güttler und The Geatles im damaligen Gebäude des IWKA Karlsruhe.

1997 Fernsehproduktion mit dem SWF (Forelle-Variationen)

1998 Konzertreihe unter der Schirmherrschaft der "Villa Musica" Rheinland Pfalz.

1999 Auftritt bei Justus Frantz in der ZDF-Sendung "Achtung Klassik". Erstes Zusammentreffen mit Giora Feidman. Produktion der ersten CD.

2000 Vielseitige Konzertveranstaltungen im In- und Ausland. Rundfunk und Fernsehauftritte. Festivalgestaltung.

2001 Konzertreihe mit Giora Feidman im Auftrag der Villa Musica in Kaiserslautern und auf Schloß Engers.

 

Was spielt das Ensemble? Sein Repertoire ist weit gefächert. In nahezu allen Musikepochen fühlt es sich heimisch. Das zeigt ein Blick auf die Konzertpro- gramme: Hier finden sich alte Meister wie Purcell, Mozart und Brahms genau so wie die Highlights der 20er, 60er, 80er, ja sogar 90er Jahre des 20.Jahrhunderts. Bach und Beatles reichen sich die Hände, Bernsteins "West-Side-Story"  kokettiert mit dem Latein-amerikanischen "Girl from Ipanema" und Fritz Kreis- lers "Liebesleid" geht über in den atemberaubenden Ravelschen "Bolero", der, gefolgt vom "Tango Argentino", überschwänglich im "Can-Can" ausklingt.